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D. CIMAROSA / A. SALIERI: DAS GEHEIMNIS DER OPERNWERKSTATT – PREMIERE
Zwei komische Opernmeisterwerke lassen die Traditionen der italienischen Opera buffa und des Wiener Klassizismus neu aufleben. Domenico Cimarosa verbindet in seinem Il maestro di cappella meisterhaft die Leichtigkeit der Melodie mit einem schlagfertigen theatralischen Dialog, während Antonio Salieri in Prima la musica e poi le parole den faszinierenden Konflikt zwischen künstlerischem Talent und gesellschaftlichen Ambitionen beleuchtet.
Was beide Werke verbindet, ist ihr geistreicher Blick hinter die Kulissen der Opernwelt. Sie sind eine Form des Meta-Melodrams – mit anderen Worten: Oper, die sich selbst auf die Schippe nimmt. Thematisiert werden das enge Wechselspiel von Theater und Musik, die Rivalität zwischen den Mitwirkenden, ästhetische Konventionen sowie die ewige Debatte darüber, was Vorrang haben sollte: Musik oder Wort. Zur Entstehungszeit dieser Werke war dies ein äußerst beliebtes Thema. Die Tradition lässt sich unmittelbar auf Benedetto Marcellos satirische Schrift Il teatro alla moda aus dem Jahr 1720 zurückführen, in der er die damalige Opernpraxis mit Witz und Übertreibung kritisierte. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich seit Marcellos Zeiten erstaunlich wenig verändert hat: Vieles, worüber man damals lachte, findet sich in ähnlicher Form auch heute noch in der Welt der Oper.
D. CIMAROSA / A. SALIERI: DAS GEHEIMNIS DER OPERNWERKSTATT – REPRISE
Zwei komische Opernmeisterwerke lassen die Traditionen der italienischen Opera buffa und des Wiener Klassizismus neu aufleben. Domenico Cimarosa verbindet in seinem Il maestro di cappella meisterhaft die Leichtigkeit der Melodie mit einem schlagfertigen theatralischen Dialog, während Antonio Salieri in Prima la musica e poi le parole den faszinierenden Konflikt zwischen künstlerischem Talent und gesellschaftlichen Ambitionen beleuchtet.
Was beide Werke verbindet, ist ihr geistreicher Blick hinter die Kulissen der Opernwelt. Sie sind eine Form des Meta-Melodrams – mit anderen Worten: Oper, die sich selbst auf die Schippe nimmt. Thematisiert werden das enge Wechselspiel von Theater und Musik, die Rivalität zwischen den Mitwirkenden, ästhetische Konventionen sowie die ewige Debatte darüber, was Vorrang haben sollte: Musik oder Wort. Zur Entstehungszeit dieser Werke war dies ein äußerst beliebtes Thema. Die Tradition lässt sich unmittelbar auf Benedetto Marcellos satirische Schrift Il teatro alla moda aus dem Jahr 1720 zurückführen, in der er die damalige Opernpraxis mit Witz und Übertreibung kritisierte. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich seit Marcellos Zeiten erstaunlich wenig verändert hat: Vieles, worüber man damals lachte, findet sich in ähnlicher Form auch heute noch in der Welt der Oper.
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