Programm
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Unser Tipp
INDUSTRIEKONZERT: EINE ODE AN DIE ZNAIMER GURKE
Mit der Geschichte der Stadt Znojmo ist die Znaimer Gurke untrennbar verbunden. Genau ihr widmet das Erste Wiener Gemüseorchester eine originelle Hommage.
Erleben Sie einen einzigartigen Abend, an dem keine klassischen Musikinstrumente wie Geigen oder Klaviere die Hauptrolle spielen, sondern frisches Gemüse. Das Erste Wiener Gemüseorchester verwandelt Karotten, Gurken, Paprika oder Kürbisse in unerwartete Musikinstrumente und schafft eine faszinierende Klangwelt, die Sie sonst nirgendwo hören werden.
Bei diesem Konzert geht es nicht nur um Musik – es ist ein Erlebnis für alle Sinne. Freuen Sie sich auf eine Verbindung aus Live-Performance, visuellen Projektionen und dem unwiderstehlichen Duft von frischem Gemüse, der den ganzen Raum erfüllt. Jedes Instrument entsteht erst kurz vor dem Auftritt, jeder Ton ist ein Unikat.
Und das ist noch nicht alles. Nach dem letzten Applaus erwartet Sie ein ungewöhnlicher Abschluss: ein gemeinsames Treffen mit den Künstlern und eine Verkostung der Suppe, die bei der Herstellung der verwendeten „Instrumente“ entsteht.
All dies in einer authentischen Industrieumgebung, die dem Abend eine unverwechselbare Atmosphäre verleiht.
Die Ode an die Znaimer Gurke – ein Konzert, das Sie mit allen Sinnen erleben müssen. 🥒🎶
Foto: Katsey & Alexander Koller, L.Kovacic
J.P. Rameau: Les Indes galantes – DERNIERE
Im Jahr 1735 brachte Jean-Philippe Rameau in Paris ein Werk zur Aufführung, das die damalige Vorstellung von Opern grundlegend veränderte. Les Indes galantes ist keine Geschichte mit einem Helden und einer Handlung, sondern ein barockes Kaleidoskop, in dem vier unterschiedliche Bilder miteinander verschmelzen, die in den exotischen Landschaften der damaligen Vorstellungskraft angesiedelt sind: Türkei, Persien, Peru und Nordamerika. Alle verbindet jedoch ein einziges Thema – die Liebe, die kulturelle Grenzen überschreitet und die Kraft hat, Unterschiede zu überwinden. Die Oper entstand nach einem Libretto von Louis Fuzelier und wurde am 23. August 1735 im Théâtre du Palais-Royal in Paris uraufgeführt. Das Werk wird erneut in einer authentischen musikalischen Interpretation auf historischen Instrumenten zu hören sein und mit einer außergewöhnlichen Solistenbesetzung aufgeführt!
Gemälde von Bernard Bellot (Belloti) (1720–1780): Ballett Le Turc Genereux aus der Oper Les Indes Galantes von Jean-Philippe Rameau, ausgestellt im Burgtheater in Wien.
Die Reise ins Heilige Land – Jerusalem
Der Schauspieler Saša Rašilov übernimmt die Rolle des Erzählers – und wird nicht nur passiv vorlesen. Er versetzt die Zuhörer direkt in die Handlung, lässt sie die Hitze der Wüste und die Stille heiliger Orte spüren. Die Reise nach Jerusalem ist eine lebendige Konzertgeschichte über die Suche nach dem Sinn, über eine Pilgerreise, die mit Musik beginnt und tief in unseren Herzen endet. Die ungewöhnlichen Lebenswege des tschechischen Humanisten Kryštof Harant aus Polžice und Bezdružice fanden am 21. Juni 1621 auf dem Altstädter Ring in Prag ein vorzeitiges Ende. Die Hinrichtung der tschechischen Adligen war der Auslöser für gesellschaftliche Veränderungen, die sich über ganz Europa ausbreiteten und zum Zündstoff für den Dreißigjährigen Krieg wurden. Harants musikalisches Vermächtnis ist aufgrund der historischen Turbulenzen leider unvollständig geblieben. Das Ziel des neuen Projekts von Cappella Mariana ist es, alle erhaltenen Kompositionen, einschließlich der Fragmente, in authentischen Arrangements vorzustellen und dem Zuhörer auch sein literarisches Vermächtnis näherzubringen, das für seine Zeit ein einzigartiges Unterfangen war: eine Reise ins Heilige Land und zurück.

